Donnerstag, 18. Februar 2027, 19:30
Im Klang der Neuen Welt
Joseph Haydns Cellokonzert Nr. 1 in C-Dur entstand in seinen frühen Jahren am Esterházy-Hof und galt lange als verschollen, bis es 1961 wiederentdeckt wurde. Es verbindet barocke Virtuosität mit klassischer Klarheit und rückt das Violoncello in den Mittelpunkt.
Antonín Dvořák reiste 1892 nach New York, um die Leitung des National Conservatory of Music zu übernehmen. Inspiriert von indianischen Melodien und Liedern afroamerikanischer Plantagenarbeiter versuchte Dvořák, deren Geist in seine 9. Sinfonie Aus der Neuen Welt einfliessen zu lassen. Die Uraufführung fand 1893 in der Carnegie Hall statt.
Für dieses Projekt bündeln zwei gefragte Musiker mit Sensler Wurzeln ihre Kräfte: der preisgekrönte Cellist Sebastian Diezig, eine aufstrebende Figur der Schweizer Musikszene, und Dirigent Jérôme Kuhn, bekannt für seine zeitgenössischen Projekte und internationalen Kooperationen.
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Foto © Zvg Prag Symphonic Ensemble
