Archiv
zeitlich rückwärts- oder vorwärtsblättern

Michael Kreis, Siliva Jost, Simon Burkhalter, Erwin Hurni 

Im weissen Rössl

Sonntag, 25. September 2016, 1700 Uhr

Operette mit Musik von Ralph Benatzky

musikalische Leitung: Michael Kreis
Regie: Simon Burkhalter
Chor der Berner Sommeroperette
ad hoc Orchester

Solistinnen und Solisten:
Uwe Schönbeck
Rebekka Maeder
Silvia Jost
Judith Lüpold
Martin Benz u.a.

Nach seiner Uraufführung im Jahre 1930 startete die Operette «Im weissen Rössl» ihren Siegeszug um die Welt. Das Werk ist heute nicht mehr von den Spielplänen wegzudenken und zählt zu den meistgespielten Werken des leichten musikdramatischen Genres. Simon Burkhalter inszenierte im Februar 2015 erfolgreich die Operette «Gräfin Mariza» in Bern. Zusammen mit Michael Kreis spielen die beiden Berner Kulturschaffenden in Bern im Sommer 2016 wieder Operette und bringen das Stück auch ins Podium. Vornehmlich Schweizer Solisten werden die weltbekannten Melodien «Die ganze Welt ist himmelblau», «Mein Liebeslied muss ein Walzer sein», «Im weissen Rössl am Wolfgangsee» und «Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist» zum Klingen bringen. Ganz besonders freuen darf sich das Publikum auf den viel gefragten Uwe Schönbeck.

Zum Inhalt: Der Zahlkellner Leopold Brandmeyer ist in die Wirtin des «Weissen Rössls», Josepha Vogelhuber verliebt. Doch diese hat den alljährlich zum Schützenfest anreisenden Rechtsanwalt Dr. Otto Siedler im Auge. Vor lauter Eifersucht geraten die Wirtin und der Oberkellner in Streit, bis Josepha Leopold vor die Tür setzt. Dabei hat sich Dr. Siedler bereits in Ottilie Giesecke verliebt, die mit ihrem Vater, dem cholerischen Wilhelm Giesecke aus Berlin angereist ist. Das Problem an der Sache: Der Trikotagenfabrikant Giesecke führt einen Rechtsstreit gegen den Konkurrenten Sülzheimer, vertreten ausgerechnet durch Siedler. Der Sohn des Gegners, Sigismund Sülzheimer, wird zwecks Konfliktbewältigung von Siedler ins Rössl bestellt, aber bandelt nicht, wie von Giesecke erhofft, mit dessen Tochter Ottilie, sondern mit dem schüchternen Klärchen Hinzelmann an, die mit ihrem Vater auf Reisen ist. Nachdem die Kaiserin höchstpersönlich zum Schützenfest im Rössl absteigt und Josepha ein wenig die Augen öffnet, finden trotz der komplizierten Verstrickungen zum Schluss doch noch drei Paare zusammen. Zwar anders, als von ihnen erwartet, aber dennoch glücklich.

Wir dürfen uns auf viele schöne Melodien, eine frische Inszenierung und eine unterhaltsame Aufführung freuen.