Archiv
zeitlich rückwärts- oder vorwärtsblättern

Eugen Onegin

Eugen Onegin

Donnerstag, 27. Jan. 2011, 1930 Uhr
Samstag, 29. Jan. 2011, 1930 Uhr

Eugen Onegin – Oper von Peter Tschaikowski
Oper Freiburg

Gutsbesitzerwitwe Ladina und die Amme Filipjewna sind beschäftigt mit Haus und Garten, ebenso Ladinas Töchter Tatjana und Olga, beide im heiratsfähigen Alter. Ladina erinnert sich an die Träume ihrer eigenen Jugend und die Ernüchterung durch die Realitäten einer leidenschaftslosen Vernunftehe.

Dann erscheint Olgas Verlobter, der dichtende Gutsnachbar Lenski. Er bringt einen Gast mit, den neu zugezogenen dandyhaften Nachbarn Onegin. Die Begegnung mit dem weltmännischen Grossstadtmenschen beeindruckt Tatjana tief und sie gesteht Onegin in einem Brief ihre Liebe «und wär’s mein Untergang». Onegin fühlt sich durch Tatjanas Vertrauen zwar sehr geehrt, gibt ihr aber zu verstehen, dass er sich wegen seines unsteten Lebens nicht für die Ehe eigne.

Jahre später kehrt Onegin nach rastlosen Reisen im Ausland wieder nach Russland zurück. Ahnungslos erkennt er auf einem rauschenden Ball die elegante Fürstengattin: Es ist Tatjana. Nun entflammt die Leidenschaft in Onegin. Doch alle Bemühungen bleiben vergebens...

Die Oper Eugen Onegin wurde um 1878 von Pjotr Iljitsch Tschaikowski komponiert. Sie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Alexander Puschkin. Die Uraufführung fand ein Jahr später im Moskauer Maly-Theater statt.

Laurent Gendre dirigiert das Kammerorchester Freiburg und den Chor der Oper Freiburg, Regie führt Eric Perez. Der Oper Freibug fällt die Ehre zu, im Jahre 2011 mit dieser Produktion am Festival St-Céré aufzutreten und unter dem Titel Opéra-Eclaté sich im Rahmen einer Frankreich Tournée zu präsentieren.