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Name der Rose Theater Landgraf 

Der Name der Rose

Samstag, 15. Januar 2011, 1930 Uhr

Der Name der Rose

nach dem Roman von Umberto Eco, in der Bühnenfassung von Claus J. Frankl
Theater des Ostens, Berlin (Schlote Salzburg)

Der englische Franziskanermönch William von Baskerville und sein Adlatus Adson von Melk besuchen 1327 in geheimer Mission ein abgelegenes Kloster im Apennin. Sie reisen im Auftrag des Kaisers, um ein Treffen zwischen Abgesandten des Papstes und ketzerischen Mönchen zu organisieren. Unmittelbar nach ihrer Ankunft bittet sie der Abt um Mithilfe bei der Aufklärung eines Mordes. Kurz darauf sterben zwei weitere Klosterbrüder. Es scheint, als wären die Getöteten einem Geheimnis in Zusammenhang mit der Bibliothek auf der Spur gewesen. Bei ihrer Aufklärungsarbeit decken William und Adson die dunklen Seiten des Klosterlebens auf: Im Hintergrund wird gemordet, geliebt und psychologisch gefoltert.

Der kluge Klosterkrimi basiert auf dem Roman von Umberto Eco aus dem Jahre 1980. Eine Geschichte über die Suche nach Wahrheit und die Furcht vor ihr, über Vernunft und Fanatismus, über Glauben und Ketzerei und die Notwendigkeit des Zweifels.


Unter der Regie von Vera Oelschlegel spielt das Theater des Ostens Berlin. Die Westfalenpost spricht von «einem ganz besonderen Theaterabend» und von «erlesener Schauspielkunst», der Kölner Stadtanzeiger beurteilt die Aufführung so: «Das gesamte Ensemble zeigt Schauspielkunst vom Feinsten. Ein umjubeltes Theatererlebnis, ein Verlust für jeden Theaterliebhaber, der nicht dabei war.» In der Rolle des William von Baskerville brilliert Dieter Wien, über lange Jahre Mitglied des Berliner Maxim Gorki Theaters.